Déjà-vu-Erlebnis: Betreten auf eigene Gefahr – was soll das!?

Das letzte Mal als das Eis am Bürmooser See geschlossen war (Februar 2009) wurden seitens der Gemeindeamtsleitung aus Haftungsgründen Plakatständer mit folgendem Hinweis aufgestellt:  

Warnhinweis Februar 2009

Die SPÖ Bürmoos witterte daraufhin eine amts-politische Verschwörung und konstruierte daraus eine „Wahlkampfaktion“! Eilig wurde eine Presseaussendung verschickt. Die Presse ist auf das Thema jedoch nicht aufgesprungen. War es doch nichts anderes als ein Hinweis, dass das Betreten der Eisfläche auf eigene Gefahr erfolgt.  

Plakataktion

So setzte man auf andere Mittel um die Bürmooser Bevölkerung über diesen „unglaublichen Skandal“ zu informieren. Auf die amtliche Mitteilung (!!!) wurde ein Zettel plakatiert.
Titel des Plakates: „Was soll das?“ Weiters  war zu lesen:
„Warum macht man den Menschen unnötig Angst? Es drängt sich hier der Verdacht auf, dass diese Aktion ein Spielball der Politik ist, da zum selben Zeitraum (Anmerkung: zur Veranstaltung „Carneval on Ice“ der SPÖ und SPÖ-Kinderfreunde Bürmoos)  eine parteiunabhängige Gruppe eine Infoveranstaltung abhält.“  

Mit den Wahlen im März 2009 änderte sich die politische Konstillation
Es müssen nun  andere Verantwortung für ihr Handeln übernehmen –  sei es bei den Gemeindefinanzen oder eben bei Haftungsfragen –  anstatt nur mehr populistische Aussagen zu treffen!

Und siehe da, im Dezember 2009 findet man am zugefrorenen Bürmooser See wieder folgenden Warnhinweis: 

Warnhinweis Dezember 2009

Das Aufstellen der Plakatständer im Dezember ist die Einsicht dafür, dass im Februar rechltich richtig gehandelt wurde und nur in den Köpfen einiger engstirniger Parteifunktionäre ein amtlich-politisches Komplott stattgefunden hat – aber für die Wahl 2009 war der SPÖ neben der (immense kostspieligen) Wahlwerbung wohl jede Aktion Recht.
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