„Wir ersetzten jetzt das Gras an der Uferlinie durch Schotter“, sagt Bürgermeister Peter Eder (SPÖ)

Endlich! Nachdem das Gras wieder bis zur Wasserlinie gewachsen ist haben wir bereits vor 2 Jahren  Bürgermeister Eder gebeten, entsprechende Pflegemaßnahmen für den Badesee einzuleiten. Es wurde zwar ein „Arbeitskreis“ einberufen – passiert ist nichts. Denn unabhängig vom Arbeitskreis hätte man diese Maßnahmen schon lange starten müssen! Sehen Sie dazu auch die Fotos im Artikel:

Jetzt, nachdem der See in dieser Badesaison neuerlich gesperrt werden mußte, wird der Schottergürtel endlich gepflegt. Allerdings muss dieser nun, nachdem seit 2008 nichts mehr gemacht wurde, wieder kostspielig generalsaniert werden.

  • Artikel in den SN vom 19.07.2012:

Bürmoos hält die Enten fern

19.07.2012 | Bürmoos | (SN).
Bagger. Der Badesee in Bürmoos war mehr als eine Woche gesperrt – wegen Verunreinigungen durch Entenkot. Schotter soll den See abschirmen.

 

Melanie Berger

Bürmoos (SN). Mehr als eine Woche war das Baden im Bürmooser See verboten. Die Wasseruntersuchung der Hydro logischen Untersuchungsstelle Salzburg ergab eine Verunreinigung durch Entenkot.Die Tiere halten sich im Uferbereich auf. Durch Regen werden ihre Exkremente in den See geschwemmt. „Das Pro blem beschränkt sich auf das Wasser in Ufernähe. Wir ersetzten jetzt das Gras an der Uferlinie durch Schotter“, sagt Bürgermeister Peter Eder (SPÖ). Der Hintergedanke: Enten fühlen sich auf Schotter nicht wohl.

Gerd Oberfeld, Umweltmediziner des Landes Salzburg, ist sicher, dass nach Abschluss der Baggerarbeiten bedenkenlos im See gebadet werden kann.

Der Mediziner hielt auch die inzwischen aufgehobene Sperre des Sees für nicht notwendig. „In Bürmoos waren sogenannte Fäkalcoliforme das Problem. Früher war das ein Parameter für die Wasserqualität. Heute gibt es dafür aussagekräftigere Werte. Die wirklich ausschlaggebenden Indikatoren sind die Grenzwerte für Eschericia Coli (E.Coli) und Enterokokken. Diese Werte waren im Bürmooser See alle im Normalbereich.“

Die Bagger fuhren am Mittwoch auf. Die Arbeiten sollen bis morgen, Freitag, abgeschlossen sein. Die Gemeinde investiert knapp 9000 Euro in die Schotterung des Ufers.

Im nächsten Jahr will die Gemeinde frisches Wasser in den See leiten, um die Algenpopulation zu verringern und Trübung des Wassers zu vermindern. Das Frischwasser soll aus privaten Brunnen in Bürmoos kommen. Die Verhandlungen mit den Eigentümern laufen.

Im Sommer kommen bis zu 200 Badegäste pro Tag an den Bürmooser See.

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