„Verkehrslösung“ Ortsteil Friedhofsiedlung/ Pladenbach:

Friedhofstrasse 2Unter dem Titel „Baulandsicherungsmodell für Bürmooser“ wurde der Sportplatz als Bauland gewidmet um eine „Verkehrslösung für die Friedhofstrasse“ anbieten zu können. Nachdem die Grundstücke am Anfang nicht so gefragt waren hat man die Vergaberichtlinien abgeändert um auch Auswärtigen die Möglichkeit zu geben sich in Bürmoos ein Haus zu bauen. So waren dann doch rasch die Grundstücke beim Baulandsicherungsmodell verkauft um Geld für die See-Arena zu bekommen. 

Die Praxis zeigt nun: Mit Verkehrslösung war wohl nicht eine Verkehrsentlastung für die Friedhofstrasse gemeint und das ganze diente augenscheinlich nur zur Beruhigung der Gemüter.

Verkehrsentlastung in der Friedhofstrasse
In mehreren Versammlungen haben Anrainer Vorschläge für eine Verkehrsentlastung der Friedhofstrasse eingebracht. Leider ohne weitere Begutachtung durch das Amt und ohne Erfolg für die Anrainer. Dass nun weniger Autos über die Friedhofstrasse fahren kann so nicht bestätigt werden. Denn die Anrainer Friedhofstrasse müssen „im Kreis“ fahren und können nicht mehr den direkten Weg für die Zu- und Abfahrt wählen. Dazu kommt noch der zusätzliche Anrainerverkehr von den neuerschlossenen Siedlungsgebiet „alter Sportplatz“ und ein weiteres Grundstück von ca. 3.000 m² wird bereits im Internet zum Verkauf angeboten. Man kann es drehen und wenden wie man will – es gibt zusätzlichen Verkehr.

Von einer Verkehrssicherheit kann man nicht sprechen
Friedhofstrasse 1Die ersten engen Kurven und die Straßenbreite der Einbahnstraße  geben schon eine Unsicherheit an die Verkehrsteilnehmer weiter. Auch „ausgenommen“ Radfahrer birgt Gefahren; wer die Strecke selbst einmal fährt kann sich davon überzeugen. Man kann nur hoffen dass keiner entgegen kommt.

Bei der Bürgerversammlung im Jänner dieses Jahres waren sich die Besucher einig, dass ein LKW-Verkehr zumindest in den Kurvenbereichen problematisch ist. Zustelldienste mit größeren LKW`s und Baustellenverkehr für die weitere Bautätigkeit wird man über die neu errichteten Straßen nicht abwickeln können. „Die wird man mit einer Ausnahmegenehmigung wieder über die Friedhofstrasse schicken“, so die Mitteilung des Bürgermeisters. Also Ausnahmen entgegen der Einbahnregelung!?

Eine Verkehrslösung ist nicht in Sicht!
Die einzige Zu- und Abfahrt in das Siedlungsgebiet führt über die abgesicherte Eisenbahnkreuzung. Als letztes Jahr der Bahnübergang saniert wurde, war es trotz umsichtiger Bauweise zu beklemmenden Situationen gekommen. Auch für Hilfseinsätze, etwa bei einem Brand, hat sich durch die jetzige Lösung keine Verbesserung ergeben. Ein Notfallplan für die Zufahrt etwa für Feuerwehr (Drehleiter), Polizei, Rettung sowie Landemöglichkeiten für Hubschrauber wurde nicht ausgearbeitet.
Den Anrainer wurde auch zugesagt, dass die neuerrichtete  „Eleonore-Pfeiffer-Gasse“ bei der Einmündung im Gegenverkehrsbereich nach Beendigung der Bautätigkeit gesperrt wird. Nachdem erst einmal die Hälfte der Grundstücke im Baulandsicherungsmodell bebaut sind und weiteres Bauland zum Verkauf steht ist mit einer Bauzeit über mehrere Jahre zu rechnen.
Für uns ist es völlig unverständlich, wie eine derartige Verkehrssituation bei einer Neuplanung entstehen kann. Das Gebiet wurde am Reißbrett geplant – man hätte entsprechende, verkehrssichere Kurvenradien berücksichtigen können.

Die derzeitige Lösung ist für uns die Bestätigung: Eine Verkehrslösung und damit verbundene Verkehrsberuhigung kann nur herbeigeführt werden, wenn es einen zweiten gesicherten Bahnübergang für den Bereich Friedhof geben wird.