Von 43 Schüler/innen der Volksschule Bürmoos nur 20 (!!!) Anmeldungen für die NMS – ist die schulische Ausbildung in Bürmoos ein Desaster!?

bei der „Neuen Mittelschule“ wird das Teamteaching – dem gemeinsamen Unterricht von zwei Lehrern – um ein Drittel gekürzt! Statt sechs Extralehrerstunden finanziert der Bund für die doppelten Besetzungen in Deutsch, Mathe und Englisch künftig nur noch vier. So die Pläne der SPÖ-Ministerin Heinisch-Hosek. Wahrscheinlich muss mit dem eingesparten Geld die HYPO finanziert werden…

Gerade die Anmeldesituation für die “Neuen Mittelschule Bürmoos”zeigt, wohin sich das Vorzeigeprojekt “NMS” entwickelt. Es geht sogar soweit, dass jährlich bis zu 3/4 des Lehrkörpers wechselt und ortsansässige Lehrer wieder lieber nach Salzburg pendeln anstatt an der örtlichen NMS Bürmoos zu unterrichten.  Dies hat natürlich auch andere Gründe, einer davon ist sicherlich die parteipolitische Bestellung des Direktorinnenpostens – welcher ohne Zustimmung des Lehrerkollegiums erfolgte und durchgedrückt wurde.

Solche Sparmaßnahmen der SPÖ-Ministerin sind  der endgültige Todesstoß für dieses Schulsystem. Mehrere SPÖ-Abgeordnete wollen die Kürzungen beim Bildungsbudget nicht akzeptieren. Die Haltung der Bürmooser SPÖ-Nationalratsabgeordneten Ecker ist nicht bekannt. Die Situation an der neuen NMS Bürmoos müßten ihr jedoch bekannt sein.
Eines ist klar: Die schulische Ausbildungsmöglichkeit in unserem Ort hat nicht mehr den Ruf, welchen es in den vergangenen Jahren hatte. Es besteht dringender Handlungsbedarf – und Sparmaßnahmen gehen in die komplett falsche Richtung!
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