Zehmemoos: Neues Wachstum für Bürmoos…

Der 1. Schritt ist gemacht...

Der 1. Schritt ist gemacht…

Still und heimlich wurden die Umwidmungspläne für das Gewerbegebiet Gartenhilfe in Zehmemoos vorbereitet und die Rodungen durchgeführt. Wir jedoch haben ausführlich darüber berichtet:

Natürlich wurde dadurch mit Erfolg auch ein gewisser öffentlicher Druck erzeugt. Mittlerweile spricht Bürgermeister Eder schon davon ,dass es einen „demokratischen Entscheidungsprozess“ geben wird. Wie dieser aussieht (Bürgerbefragung?) ist allerdings noch unklar. Auch ist davon die Rede, dass bei der Entwicklung und der Gestaltung dieser Fläche natürlich auch die Bevölkerung mit eingebunden wird. Ein erfreuliche Aussage für die Zehmemooser Bevölkerung – allerdings sieht dies das Raumordnungsgesetz auch so vor…

Rodungen an der Hopfenstrasse: Vorsicht ist geboten wenn man liest, dass „die gerodete Fläche ausschließlich für die landwirtschaftliche Nutzung zu verwenden [ist]“. Das gleiche Spiel hat die Baubehörde auch bei der geplanten Umwidmung des Kellerwaldes geplant gehabt. Dies ist jedoch ganz klar die Vorstufe zur Umwidmung in Bauland.
Beim Kellerwald wurde jedoch durch die größte Unterschriftenaktion des Ortes (über 400 Unterschriften) ein derartiger öffentlicher Druck aufgebaut, dass vorerst von dem Vorhaben abgerückt und der Kellerwald nicht umgewidmet wurde („Rettet den Kellerwald“).

Über die weitere Entwicklung in Zehmemoos werden wir selbstverständlich berichten. Fakt ist, dass Bürgermeister Eder und die SPÖ unmissverständlich und stark den Zuzug in unsere Gemeinde fördert und die Frage, wohin sich Bürmoos hin entwickelt, immer brennender wird.

Bericht in den Flachgauer Nachrichten vom 17.04.2014

Neues Wachstum für Bürmoos

Die Gemeinde Bürmoos setzt in den nächsten Monaten neue Impulse zur Weiterentwicklung in den Bereichen Wohnbau und Betriebsansiedlung.
VON JOSEF A. STANDL 
BÜRMOOS.  Im Blickpunkt der Entwicklung steht ein weitläufiges Gebiet im Bereich des ehemaligen Torfwerkes Zehmemoos. Derzeit ist die Gemeinde Bürmoos im demokratischen Entscheidungsprozess. In den nächsten Monaten wird es dazu eine Konzeption geben, in der die Instrumente der Raumordnung, der Flächenwidmung und des Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) eingebunden sind. Auf der Wunschliste stehen Wohnungsbau und die Ansiedelung von Gewerbe- und Industriebetrieben. Bürgermeister Peter Eder (SPÖ): „Noch sind keine konkreten Schwerpunkte gesetzt. Sollten alle drei Widmungen durchgeführt werden, ist es sicher, dass die Bereiche Gewerbe bzw. Industrie vom Wohnbau getrennt erfolgen, um sich nicht gegenseitig zu beeinträchtigen.“Die Rodungen auf der Fläche des ehemaligen Torfwerkes, das in Zukunft bebaut werden soll, erfolgen in Absprache mit den Behörden. Bgm. Peter Eder: „Deswegen war mir vor zwei Jahren der Kooperationsvertrag mit den Grundbesitzern so wichtig, damit die Gemeinde auf dem Areal gestalterisch mitwirken kann. Bei der Entwicklung und der Gestaltung dieser Fläche wird natürlich auch die Bevölkerung mit eingebunden.“Rodungen sorgten für Besorgnis bei Anrainern an anderer Stelle, an der Hopfenstraße, haben Grundeigentümer Rodungsarbeiten im Ausmaß von 3686 Quadratmetern durchgeführt. Diese sind von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt und mit der Auflage verbunden, die gerodete Fläche ausschließlich für die landwirtschaftliche Nutzung zu verwenden. Die Rodungsarbeiten hatten bei der Bevölkerung für Besorgnis und zu Anrufen im Gemeindeamt geführt.