Parkplatzwüste anstatt „Kunst und Geschichte“

Skulpturenpark1Wie so vieles Andere auch gehört nun der Miele Skulpturenpark beim Gemeindezentrum der Vergangenheit an. Das Projekt im Rahmen der Kunstspange, im Zusammenwirken der Schule – Wirtschaft – Gemeinde, wurde im Jahr 2003 auf dem Grundstück der Gemeinde verwirklicht.

Zur Erinnerung: „Der Miele-Skulpturenpark wurde 2003 anlässlich des 40. Bestandjahres vom Miele Werk Bürmoos in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Hauptschule Bürmoos gestaltet. Die Edelstahlplastiken entstanden unter der Anleitung von Prof. Karlheinz Schönswetter. Die Kunstschaffenden waren ausschliesslich Mitarbeiter des Werkes Miele. Die Skulpturen sind (nun waren) ein Ausdruck der Verbundenheit unserer WerkerInnen mit Werkstoff und Arbeitsplatz.“

gemeinde parkplätzeDer Miele Skulpturenpark wurde weit über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt und bewundert. Nun ist der Skulpturenpark, der zum 40järigen Jubiläum der Fa. Miele in unserer Industriegemeinde errichtet wurde, weggeräumt. Genauso wie der Brunnen vom Künstler Zoltan Papp vorm Gemeindezentrum weichen mußte anstatt diesen zu reparieren.

Der Skulpturenpark  musste für weitere Parkplätze fürs Gemeindeamt Platz machen.    

Heute ist der ehemalige Skulpturenpark nun eine gepflasterte und asphaltierte Fläche von ein paar hundert Quadratmeter im Zentrum des Ortes. Zusätzliche, aber ungenutzte Parkplätze – soweit das Auge reicht!

Skulpturenpark muss weichen für...

Skulpturenpark muss weichen für…

...Parkplatzwüste

…Parkplatzwüste

Wenn das Kanalprojekt „Retentionsbecken“ im Friedhof der Gemeinde gebaut wird, muss der Friedhof um ein paar hundert bis tausend Quadratmeter verkleinert werden und der Platz für Erd- oder Urnenbestattungen wird immer weniger. Der Friedhof wird somit bald an seine Grenzen stoßen.

Politik ohne wenn und aber: „Mehr Grund und Boden für Parkplätze; weniger Grund und Boden für Gräber und Urnen.“Hauptsache man schafft trotz fußläufiger Wege eine Parkplatz-Asphalwüste.

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