Negativ Campaigning, Leaks und Schmuddelseiten – in der Bürmooser Politik nichts Neues

 

Große Aufregung gibt es zur Zeit über das Negativ Campaigning und die Schmuddelseiten, (hinter denen die SPÖ Bundespartei nun dahinter steckt oder auch nicht), über den ÖVP Spitzenkandidaten Sebastian Kurz.

Negative Campaigning (in Österreich „Schmutzkübelkampagnen“ genannt) bezeichnet eine Form von Werbung oder insbesondere politischer Öffentlichkeitsarbeit, bei der der (politische) Gegner bzw. Konkurrent versucht wird, in ein schlechteres Licht zu rücken (Quelle: Wikipedia.de).

Nachgeblättert im Archiv
Diese Gangart war in den Wahlkämpfen der SPÖ Bürmoos auch nicht unbekannt. So gab es schon 2003 eine Homepage (www.8ung.at/seelei) mit Karikaturen vom damaligen Bürgermeister Martin Seeleithner um diesen zu verunglimpfen. Ob bzw. wer die Homepage in Auftrag gegeben hat entzieht sich unserer Kenntnis – die Karikaturen sind jedoch eindeutig Alois Fuchs zuzuordnen.

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Weiters gab es auch besondere „Spezilialisten“, welche durch Fotoaufnahmen versucht haben, den poltitischen Mitbewerber ins schlechte Licht zu rücken.

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Leaks
Geleakt (der Begriff „Leak“ bezeichnet im deutschsprachigen Raum die nicht autorisierte Veröffentlichung von Informationen) wurde offensichtlich auch schon damals, jedoch auf allen Seiten – so hat jemand anonym die hier veröffentlichten Fotos und den Schriftverkehr Martin Seeleithner zukommen lassen.

Über Ausdrucke von Outlook-Kalenderblättern des Bürgermeisters mit allen Terminen, welche vermutlich ein politischer Mitbewerber  nach einer Besprechung im Kaffeehaus Fersterer liegengelassen (!!!) hatte, wollen wir hier gar nicht genauer eingehen. Diese Geschichte ist deswegen aufgeflogen, weil Josef Fersterer Martin Seeleithner angerufen hat, er könne doch nicht seine persönlichen Notizen einfach so liegen lassen – allerdings war Seeleithner an diesem Tag gar nicht im Kaffeehaus.
Es konnte jedoch ganz genau nachvollzogen werden, welcher Gemeindemitarbeiter mit welchem Gegenkandidaten an dem Tisch gesessen hat. Von Konsequenzen hat Seeleithner damals abgesehen…

Eine besondere Anekdote ist noch der Versuch eines ehemaligen LBS-Mandatars (in weiterer Folge dann parteilos) der versucht hatte, die internen LBS-Strategiemeetings mit einem Diktiergerät aufzuzeichnen. Ob er sich damit wirklich einen Listenplatz beim politischen Mitbewerber erhofft hat können wir nicht beurteilen.
Dieser Versuch ist auch gescheitert. Er hat es nicht geschafft, das Diktiergerät nach dem einschalten in die richtige Jackentasche zu stecken. Er erwischte die Jacke eines anderen LBS Mandatars, sodass die Aktion letztlich aufflog und er folglich als „parteiloser Mandatar“ in der Gemeindevertretung gesessen ist.

Also – Negativ Campaigning, Leaks und Schmuddelseiten. In der Bürmooser Politik  nichts Neues.

 

 

 

 

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